Noch eine Chance? Der Fall Nick Proschwitz in der Analyse.

Hallo Löwen,

es gibt Spieler, die können noch so gut spielen, sie kommen nie gut beim Publikum an. Wie Spielzeuge, die komisch aussehen oder schon etwas kaputt sind, werden sie missachtet. So ist es auch mit Nick Proschwitz, den die Mehrheit der Braunschweiger Fans wohl nicht mehr im Löwen -Trikot sehen möchten. Doch die Sache ist nicht ganz so einfach. Der Fall Nick Proschwitz wird vermutlich, wenn er bleiben sollte, in der kommenden Saison nicht nur die Fans, sondern auch Trainer Daniel Meyer beschäftigen.

Zugegeben, Proschwitz macht es einen nicht leicht ihn zu verteidigen. Proschwitz, einst Spieler bei Hull City mit einem Marktwert von 3 Millionen Euro, ist nicht mehr der Jüngste und auch nicht mehr der schnellste. Er ist oft zu spät oder er verliert den Ball zu leicht und dazu wirkt er steif. Auch seine Torausbeute wurde oft kritisiert. 5 Tore in 29 Spielen sind für einen Stürmer zu wenig. Dennoch denke ich, dass viele Fans Proschwitz zu Unrecht kritisieren, weil sie seine Stärken nicht verstehen und seine Schwächen falsch verstehen. So war der bald 34-Jähriger vorne oft alleine und im System von Marco Antwerpen, besonders nach dem Restart, völlig falsch aufgehoben. Doch wie sieht es mit Daniel Meyer aus?

Proschwitz im Meyers System 3-4-1-2

Beginnen wir mit der Frage, war für einen für braucht Daniel Meyer für sein System? Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn die Begriffe sind nicht immer ganz einfach zu verstehen. Zugegeben, ich musste ziemlich viel recherchieren und so richtig sicher bin ich mir immer noch nicht. Als erstes durften wir in der Braunschweiger Zeitung lesen, Meyer braucht einen „klassischen Mittelstürmer“ oder „klassischen Neuner“, einen Spielertyp „der mit dem Rücken zum Tor steht, der Bälle festmachen kann, der ein gutes Gefühl hat, die Zwischenräume freizuziehen.“ Im Testspiel gegen Vfl Wolfsburg wurde Proschwitz sogar zu Lachnummer, als Kammerbauer mit einem langen Ball ihn losschickte. Das ist nicht seine Rolle und Aufgabe im System Meyer.

Im Meyers System müssen immer zwei Stürmer spielen und somit muss der Zweite Stürmer den „klassischen Neuner“ ergänzen. Da gibt es den Stürmertyp, der „offen zum Tor stehen, also mit Geschwindigkeit in die Tiefe gehen“ oder „der in die Räume startet“. So ein Spieler ist zum Beispiel Yari Otto, der seine Rolle selbst so einordnet:  „Wenn ich vorne drin spiele, bin ich der Typ, der um einen herumspielt. Einer, der den Ball in den Fuß möchte, der kicken möchte, der am Spiel teilhaben möchte. Ich bin keiner, der nur lauert. Neben mir einen weiteren Stürmer zu haben, ist echt top“. Genau das ich die größte Veränderung durch Meyer: es gibt zwei Stürmer und dadurch ist die Dynamik im Sturm anders.

Auch Nick Proschwitz soll laut diesem Artikel um diesen Platz kämpfen, aber ich sehe ihn eher als einen Ersatz für Suleiman Abdullahi, der für mich ein „physisch starken Alleskönner“ ist und Bälle gut verteilen können. Global Soccer Network sieht ihn als einen „zentralen Zielspieler“. Überhaupt konnte die Datascoutingfirma mit dem Begriff „klassischen Mittelstürmer“ wenig anfangen und meinte mehr sowohl Abdullahi als Proschwitz seien eher Zielspieler. Für mich such Daniel Meyer einen „Allrounder“ -Spielertyp, oder auch einen klassischen Mittelstürmer 2.0, wie z. B. Haaland oder Lewandowski. Besonders Lewandowski Würde ich als „physisch starken Alleskönner“ bezeichnen. Ich denke dieser Spielertyp, Alleskönner, entspricht auch die Vorstellung von Daniel Meyer.

Bisher in den Testspielen gegen Werder Bremen, Vfl Wolfsburg, Dynamo Dresden und Hansa Rostock, kam Proschwitz mehrmals zum Einsatz. Neben sich hat er am öftesten Yari Otto gehabt und einmal Leandro Putaro, beide Stürmertyp Nr. 2, der in die Räume startet. Dazu hatte Proschwitz als Partner im offensiven Mittelfeld Kobylanski, Bürger oder Schwenk. Ich denke im Meyers System kommt es nicht nur darauf an, wer die Stürmerpaarung bildet, sondern auch wer als Zehner den Angriff unterstützt. Da z. B. Kobylanski ein ganz spezieller Spielertyp ist (GSN: Schattenstürmer), daher müssen auch die Stürmer vorne dieses mitberücksichtigen. Ich denke generell würde Proschwitz in dieses System gut reinpassen. Es kommt auf den richtigen Mix an.

Somit wären für mich die Eigenschaften, die Proschwitz im System brauchen würde folgende:

  • Mit dem Rücken zum Tor stehend spielen können
  • Die Bälle festmachen
  • Zwischenräume frei ziehen können
  • Physisch stark sein (und gross)
  • Seine Mitspieler mit Pässen bedienen kann (den Ball abgelegen z. B.)
  • Torgefährlich sein besonders im Strafraum

Proschwitz im Vergleich

Martin Kobylanski wird von vielen Fans angehimmelt und teilweise zu Recht. Dennoch kommt er für viele bestimmt als Überraschung, dass sein aktueller GSN-Index nur knapp über den von Proschwitz liegt. Kobylanskis GSN-Index war im Juli 49,93. Der gleiche Index war bei Proschwitz 48,79. Natürlich geht es bei Proschwitz nicht mehr aufwärts und er hat keinen potentialen Wert von 63,67 wie Kobylanski, aber der aktuelle Wert zeigt die beiden ziemlich nah beieinander. Sollte man den Index von Global Soccer Network Glauben schenken, haben beide das Niveau von einem durchschnittlichen Spieler in Liga 2.

Nick Proschwitz hatte 2019/20 auch die meisten Duelle im Team, mit 590 Duelle im Angriff in 29 Spielen. Davon hat er 42 % gewonnen. Besonders seine Größe, 192 cm, ist für Eintracht sehr wichtig. 443-mal war Proschwitz 2019/20 in einem Luftduell verwickelt, davon kam er 45 % der Fälle als Sieger heraus. Auch im Meyers System spielen lange Bälle eine große Rolle. Deswegen könnten die Lufthoheit von Proschwitz der Mannschaft zugutekommen. In der Saison 2020/21 darf man wieder 5-mal wechseln. Auch das könnte den leisen Riesen helfen zu Einsatzzeiten zu kommen.

In der letzten Saison spielten vorne oft entweder Marvin Pourie oder Nick Proschwitz. Es gab auch andere Stürmer, aber nach dem ich getestet habe, wer als möglicher Zielspieler spielen könnte, habe ich schnelle gemerkt, dass es am logischsten ist Pourie und Proschwitz zu vergleichen. Marvin Pourie ist ein Spieler, der von vielen Fans gerne nochmal im Blau-Gelben Trikot gesehen werden möchte. Ja und mit Proschwitz ist es das Gegenteil. Der Vergleich erscheint mir logisch.

Im ersten Vergleich sehen wir, dass Pourie in vielen Bereichen knapp die Nase vorne hat. Er hat im Durchschnitt mehr Gefahr vor dem Tor ausgestrahlt. Auch bei Vorlagen und erwarteten Assists ist Pourie ein bisschen besser. Nur bei Zweitassists war Proschwitz besser. Das war besonders am Anfang der Saison so, als Eintracht noch einen Lauf hatte.

Im zweiten Vergleich sehen wir, dass Pourie öfter gefoult wurde, mehr Schüsselpässe spielte und gute Chancen kreierte. In Schüssen und Bälle abfangen waren die beiden ziemlich gleich auf. Bei Balleroberungen hat Proschwitz die Nase vorne. Im dritten Vergleich sehen wir, wo Proschwitz seine größte Stärke hat, nämlich in Kopfballduellen. Das muss er auch haben, denn auch in der Saison 2020/21 wird Eintracht viel mit langen Bällen agieren. Pourie hatte mehr Offensivaktionen und wie wir schon sehen konnten, war auch sonst aktiver. Auch um den freien Ball hat er mehr gekämpft.

Proschwitz muss sich steigern

Wie wir sehen können, bringt Proschwitz bestimmte Eigenschaften schon wegen seiner Größe und Stärke mit sich. Mit dem Rücken zum Tor stehend spielen kann er und physisch stark ist er. Seine Mitspieler bedienen kann er auch. So können wir z. B. in seine Passkarte im Spiel gegen Vfl Wolfsburg sehen, wie er oft den Ball ablegt und weiterspielt. Dazu öffnet er auch die Zwischenräume. Torgefährlich ist er, allerdings hatte auch da Pourie die Nase vorne. Es ist auch unwahrscheinlich, dass Proschwitz da sich ausgerechnet in der 2. Liga verbessern würde.


Proschwitzs größte Problem ist, neben seine fehlende Schnelligkeit und Dynamik, allerdings die Ballverluste. Kein Spieler hat mehr Bälle verloren bei der Eintracht als Nick, mit 19,22 Ballverluste im Schnitt pro Spiel. Marvin Pourie hat den Ball auch im Schnitt 16,93-mal pro Spiel verloren, also besonders gut waren beide Stürmer nicht. Die Bälle festmachen ist aber ein wichtiger Bestandteil im System Meyer. Es gibt die Option mit dem Kampf um den zweiten Ball mit Gegenpressing, aber alleine darauf sollte man sich nicht verlassen, es sei denn, es ist Teil der Taktik um den Gegner somit raus zu locken. Wie dem auch sei, Proschwitz wird hier bestimmt nicht die erste Wahl sein, wenn es heißt Bälle fest zu machen. (Wohlgemerkt Suleiman Abdullahi hatte im Schnitt 15,94 Ballverluste in der Bundesliga pro Spiel).

Fazit

Nick Proschwitz hat seine Stärken und er profitiert bestimmt am meisten von einem Sturmduo. Es gibt vieles was für ihn spricht. Seine Qualität könnte noch reichen eine Saison 2. Bundesliga zu spielen. Er ist momentan der Einzige Spieler, der Suleiman „Manni“ Abdullahi ersetzen könnte, sollte es zu einem Ausfall kommen. Es gibt da noch die Möglichkeit, dass Meyer auch auf Duos wie Marcel Bär und Fabio Kaufmann setzen würde, aber damit würde man dann schon riskieren, dass der Mix nicht richtig stimmt. Proschwitz könnte jedenfalls eine Option sein, sollte dieser Mix dann doch nicht funktionieren. Er muss sich allerdings im Punkto „Bälle festmachen“ verbessern, wenn er regelmäßige Einsatzzeiten haben möchte.

Quellen:

  • InStat (Danke Olli!)
  • Wyscout
  • Global Soccer Network (Danke Dustin!)
  • Braunschweiger Zeitung
  • Spielverlagerung
  • Cavanisfriseur

Analyse: Daniel Meyer als Trainer von Aue. Was wir daraus lernen können?

Hallo Löwen,

es ist schön Zweitligist zu sein. Nicht nur gibt es besseren Fußball zu sehen, nein, wir können auch auf mehr Daten und Statistiken zurückgreifen. So kommen z. B. die Laufleistung oder der Soccer Power Index dazu. Auch mit whoscored.com haben wir wieder mehr Spieldaten zu Verfügung. Es macht als „Fanalyst“ jedenfalls mehr Spass als die 3. Liga. Freuen wir uns drauf!

Ich wollte eigentlich schon Eintrachts Testspiele analysieren und werde es später auch tun. In den Spielen fehlen aber noch viele Spieler noch und darauf möchte ich warten, dass ich alle beobachten konnte. Mich interessiert z. B. wie Daniel Meyer die Spieler aufstellen will und wie er plant das Spiel aufzubauen. In den Spielen gegen Werder Bremen und Vfl Wolfsburg konnte man schon viele lange Bälle beobachten, eine 3er-Kette die auch mal zu einer 4er oder 5er -Kette wurde und viele Angriffe über die Flügel und mit den zentralen Stürmern als Target-Spieler. Zu diesen Grundideen und Spielbeobachtungen komme ich noch später im Laufe der Vorbereitung bzw. Saison-Vorschau.

Jetzt will ich aber erstmal schauen, was wir aus der Vergangenheit lernen können. Besonders Informativ finde ich die Saison 2018/19, als Daniel Meyer, damals Trainer von Erzgebirge Aue, seine Mannschaft zum Klassenerhalt in der 2. Liga geführt hat. Als Eintracht Braunschweig 2020/21 können wir viel von Aue lernen. Es war eine andere Mannschaft und unsere Situation ist anders, aber ich denke wir können mit dieser Analyse schon Schüsselpunkte sammeln auf die wir, im Laufe der Vorbereitung und in der Saison, achten sollten.

Screenshot Sportbuzzer.de

Daniel Meyer mit Aue 2018/19

Mit Erzgebirge Aue hatte Meyer seinen Erfolg und er wurde wegen des geschaffenen Klassenerhaltes gefeiert. In Sachen Punkte hat er erreicht, was man für so einen Klassenerhalt generell brauch: 40 Punkte. Mit 39,1 erwartete Punkte (xPts) kann man auch sagen, dass Aue nicht nur durch Zufall die Klasse gehalten hat. Sie haben ungefähr so viele Punkte erreicht, wie man von ihnen erwarten konnte. Allerdings muss man auch sagen, dass 39,1 xPts nur zum Platz 17. in der xPts -Rankingliste gereicht haben. Laut der „wahren Tabelle“ haben sie also den Klassenerhalt nicht geschafft. Sieht man die Statistiken von 2015/16 bis 2019/20, hätten 39,1 erwartete Punkte nur einmal für den „Ranking-Klassenerhalt“ gereicht. Mit Meyer als Trainer, profitierte Aue z. B. von Ingolstadt, die besonders viel Pech hatten und nur 35 Punkte erreicht haben bei 49,9 erwartete Punkte (xPts).

Die Grundtaktik von Aue 2018/19

Eintracht Braunschweig hat ihr erstes Testspiel mit 0:2 gegen Werder Bremen verloren und ihr zweites Spiel gegen Vfl Wolfsburg mit 1:0 gewonnen. In diesen Spielen konnte man schon deutlich erkennen, wie der neue Trainer Daniel Meyer mit Eintracht Braunschweig spielen möchte. Es ist kein Geheimnis, dass er gerne mit einem 3-4-1-2 -System spielen möchte. In der Saison 2018/19 hat er Erzgebirge Aue 56 % der ganzen Spielzeit so spielen lassen. Zuletzt spielten die Löwen in der letzten Saison mit mehr als ein System. Laut Wyscout waren es sogar 13 verschiedene Systeme, wobei das 4-2-3-1 am häufigsten gespielt wurde (24 %). In der Saison 2018/19 spielte Aue mit 10 andere Systeme, aber keiner davon wurde mehr als 6 % der Spielzeit angewendet. An einem 3-4-1-2 -System sollten wir uns schon gewöhnen, denn wir werden es oft sehen.

Aue spielte 2018/19 in 56 % der Spielzeit mit einem 3-4-1-2 -System (wyscout)

Die Stärken und Schwächen von Aue 2018/19

Mit Aue hatte Meyer besonders viele Probleme die Spielaufbau- und Offensivleistung zu verbessern. Aue hatte in vielen Bereichen den schlechtesten Wert der Liga:

  • Nur 4 % der Schüsse wurden im Fünfmeterraum geschossen
  • Die wenigsten Ballberührungen im Strafraum: 390 von einem Ligadurchschnitt von 547
  • Nur 6 Tore durch eine Standardsituation (keine Elfmeter)
  • Die wenigsten Pässe im Angriffsdrittel 45,88/90min bei einem Ligadurchschnitt von 52,79 Pässe pro 90min.
  • Die meisten Abseitssituationen in der Liga mit 105-mal im Abseits (Ligadurchschnitt 73,22)

Das sind jetzt keine Zahlen, die Eintracht-Fans besonderen Mut machen würden, besonders weil wir auch schon im Sturm unsere Probleme haben. Dazu muss man leider auch sagen, dass Aue auch in vielen Bereichen unter die schlechtesten drei rangierte. So hatte Aue sehr wenig tief angekommene Pässe, die 2. wenigsten „Intelligente Pässe“ und die 2. wenigsten Schüsse im gegnerischen Strafraum.

Die Stärken bei Aue, mit Meyer, waren bestimmt eine klare Spielidee und eine ziemlich solide Abwehrleistung. Hier gibt es keine Statistiken, die belegen würden, dass Aue defensiv eine Topmannschaft war, aber schon eine, die in vielen Bereichen im Mittelfeld der Liga lag. Sie hatten einen hohen Pressingwert (also niedriges Pressing!) von 11,19 PPDA (Liga: 9,37 PPDA). Sie haben sie den Gegner viel spielen lassen, aber durchaus unter Druck gesetzt mit einer Herausforderungsintensität von 6,4 (Liga: 6,72). Sie mussten sehr oft defensive Duelle bestreiten (68,96/ 90min, die 2. meisten in Liga 2.), aber trotzdem war der erwartete Gegentore -Wert mit 51,05 xGA 12. bester in der Liga. Sie hatten auch die meisten Grätschen in der Liga.

Daniel Meyers Idee in der Defensive ist eher das Spiel mit dem Ball zu kontrollieren und aus einer geordneten Abwehr heraus zu spielen. Dabei wird aber nicht auf Tiki-Taka gesetzt, wie er selbst auch sagte, sondern eher auf die Defensivarbeit geachtet um den richtigen Moment zu finden um umzuschalten. Im Punkto Ballbesitz war Aue 10. mit 48,5 % Ballbesitz. Bemerkenswert ist, dass Aue die 2. wenigsten Ballverluste der Liga hatte. Die Passrate von Aue 2018/19 verrät uns, dass nur 12,4 Pässe pro Ballbesitz gespielt wurde, bei einem Ligadurchschnitt von 12,86. Schüsselspieler sind dabei die „Abwehr-Quarterbacks“, die den Ball im richtigen Moment nach vorne spielen sollen und die „Receiver“, also Spieler, die den Ball annehmen können und ihn kontrollieren, um einen Angriff zu starten. Kein wunder also, dass Erzgebirge Aue die meisten langen Bälle in Liga 2 spielte, 2094-mal bei einem Ligadurchschnitt von 1785,28 lange Bälle.

Worauf sollten wir also achten?

Die Saison als Trainer von Aue hat Daniel Meyer bestimmt geprägt. Ich hoffe er hat seine Schüssel aus der Saison 2018/19 gezogen und weiß, was er damals als Trainer gut gemacht hat, aber auch wo er besonders aufpassen sollte. Ich sehe diese Schüsselpunkte, die über den Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden könnten:

Sollte Daniel Meyer es schaffen mit Eintracht auf diese Punkte zu achten, dann klappt es auch mit dem Klassenerhalt. Mein Gefühl ist jedenfalls sehr gut und blicke gespannt auf die nächsten Testspiele.

Quellen: Wyscout.com, Whoscored.com, Braunschweiger Zeitung, Kicker.