Neue Impulse, Herr Meyer? Bitte schön!

Hallo Löwen!

Der „Tribünentrainer“ Thomas Löwe fragt sich im Gegengerade -Podcast selbst immer, was ihn bei der Eintracht hoffnungsfroh stimmt. Ich habe über diese Frage lange nach dem Wochenende nachgedacht und bisher immer nur eine Antwort gefunden: Weil wir Eintracht sind. Seit der Saison 2016/17 geht es nur um den Aufstieg oder den Abstieg. Auch diese Saison wird es wieder Drama bis zum letzten Spieltag geben und vielleicht, wie es momentan aussieht, auch noch zusätzlich zwei weitere Relegationsspiele.

Bild: Robin Burek

Alle im Eintracht -Umfeld sind sich einig: Von der Eintracht müssen in den letzten drei (oder fünf) Spielen neue Impulse kommen. Der Trainerwechsel ist es zu diesem Zeitpunkt nicht geworden. Doch die Antwort auf neue Impulse muss von der Mannschaft kommen. Denn sie ist es uns schuldig, nach dem Grottenkick gegen Erzgebirge Aue. Daniel Meyer muss jetzt als Trainer die Mannschaft so aufstellen, dass sie ihr volles Potential ausschöpfen kann. Das heißt meiner Meinung nach auf Martin Kobylanski UND Felix Kroos zu setzen. Mit einem Systemwechsel könnte dies klappen.

Aber der Reihe nach.

Erstmal muss man nüchtern anerkennen, dass die Eintracht in der Defensive zwar Stabil ist, Offensiv aber nicht ihr volles Potential entfalten kann. Das heißt für mich, dass man hier für die letzten Spiele noch ein wenig justieren sollte. Das System mit der Dreierkette funktionierte bisher nicht gut und sollte auch in den letzten Spielen nicht mehr auftauchen. Auch das System 4-2-3-1 sorgt zwar für defensive Stabilität, doch ist mit den Steilpässen auf die Außenstürmer oder mit den langen Bällen auf Nick Proschwitz ziemlich vorhersehbar. Beide Varianten sind bestimmt keine neue Impulse, auch wenn man andere Spieler einsetzen würde.

Martin Kobylanski, laut Global Soccer Network von Spielertyp her Schattenstürmer, sollte unsere beste Waffe für die nächsten Spiele sein. Aktuell kommt er z. B. auf der linken Aussenstürmerposition, wo er zuletzt gegen Paderborn gespielt hat, nicht wirklich zum Zuge. Er ist aber im Angriffsspiel in der Liga im besten Fall ein belebendes Element, wie z. B. seine Vorlagen -Statistik zeigt. Man sollte ihm also eine Chance geben.

Vorlagenstatistik 2. Liga (Wyscout)

Daniel Meyer favorisiert auf der Zehnerposition aber eine defensivere Variante: Felix Kroos. Wir haben schon im Herbst analysiert, dass Kroos eher ein defensiverer Spielertyp als Kobylanski ist und wir mit ihm im Angriffsspiel nicht besonders gefährlich und kreativ sind. Dafür ist er aber im Spielaufbau und im Gegenpressing sehr wichtig. Im Gegenpressing ist er sogar der beste Spieler der 2. Liga!

Kroos ist der beste in der Liga im Bereich Gegenpressing (Wyscout)

Würde man nun auf der Zehnerposition statt Kroos Kobylanski einsetzen, würde man diese defensive Stabilität verlieren. Deswegen ist es für mich keine Option, Kroos mit Koby 1:1 zu ersetzen. Koby braucht aber eine Zentrale Position, damit er das Spiel am besten interpretieren und leiten kann. Wenn er den Ball im Zehnerbereich bekommt, wird es oft gefährlich. Doch darunter leidet dann ein wenig der Spielaufbau und die defensive Stabilität.

Koby und Kroos im Vergleich (Soccerment)
Im Bereich „Angriff“ hat Koby die Nase deutlich vor Kroos

Meine Lösung wäre, dass Spiel um Kobylanski herum aufzubauen, aber mit Kroos zusammen. Koby sollte man genau mit diesem defensiveren Spieler im Zentrum schützen. Oder ihn ganz nach vorne ziehen. Eins sollte man nicht außer acht lassen: Eintracht sollte dabei nicht ihre Stärken im Angriff verlieren, sondern noch verstärkt aus der Krise heraus kommen!

Wie könnte das ganze also aussehen?

Variante 1. Ein 4-1-4-1:

Eintracht hat in dieser Saison einmal mit einem 4-1-4-1 -System begonnen und zwar im Auswärtsspiel beim VfL Bochum. Das war leider nicht sehr erfolgreich, denn das Spiel ging 2:0 verloren. Auf der Sechser -Position spielte damals Jannis Nikolaou und auf den Achterpositionen Patrick Kammerbauer und Yassin Ben-Balla. Mit Kobylanski und Felix Kroos auf den Achterpositionen könnte dies aber gegen Fortuna Düsseldorf besser gelingen. Hier würde ich auf den Außenstürmer- Positionen zum Beispiel Suleiman Abdullahi und Fabio Kaufmann aufstellen. Vorne würde ich statt Proschwitz Dong-Won Ji aufstellen. Ich denke in seiner Rolle als Falsche Neun, könnte Kobylanski als Schattenstürmer besser profitieren. Außerdem könnte er zur Not auch selber schnelle Konter spielen, was mit Nick Proschwitz leider nicht möglich ist. Auf der Sechserposition könnte z. B. Nikolaou spielen.

Die 4-1-4-1 Aufstellung im Spiel gg. Bochum (Wyscout)

Auch wenn diese Variante gegen Bochum nicht geklappt hat, bin ich optimistisch, dass es in den restlichen Partien besser klappen könnte. Als Achter sind Kroos und Kobylanski das ideale Paar. Der eine wäre mehr mit dem Spielaufbau beschäftigt, der andere sorgt für mehr Gefahr in der Offensive. Beide würden auch ihre defensive Arbeit gut lösen und das wichtigste: sie wären nicht in der Isolation, wie in in dem 4-2-3-1 -System als Zehner.

Variante 2: 4-4-2, Raute oder Flach

In einer 4-4-2 Raute -Formation ist Eintracht in dieser Saison noch nicht aufgelaufen, aber sie wurde gegen uns schon mehrere Male gut verwendet. Zuletzt spielten St. Pauli und Greuther Fürth mit dieser Formation erfolgreich gegen uns. Sollte Daniel Meyer diese Variante ausprobieren möchten, könnte er weiterhin auf seine schnellen Außenbahnspieler setzen. Dazu würde die Zehnerposition weiterhin mit Kroos gut besetzt sein, der seine Rolle bestimmt etwas defensiver interpretieren würde. Hier könnte dann Kobylanski im Sturm neben Proschwitz, Manni oder Ji auflaufen. Diese Variante beinhaltet aber mehr Risiken, denn das Mittelfeld ist sehr offensiv ausgerichtet.

Koby ist für das Aufbauspiel weniger wichtig, doch für das Angriffsspiel umso mehr. (Wyscout)

Kobylanski spielte zuletzt gegen Aue die letzten Minuten im Sturm zusammen mit Nick Proschwitz. Wäre das Experiment mit der Raute zu gewagt, könnte man es auch mit einem „flachen“ 4-4-2 -System versuchen. Hier wäre Kobylanski im Sturm und Kroos als Sechser definitiv keine schlechte Variante. Beide könnten mit ihren Stärken spielen und das Mittelfeld wäre auch noch gut abgesichert. Da keiner auf der Zehnerposition spielen würde, könnte dieser Raum von verschiedenen Spielern ausgenutzt werden. Koby hat schon gegen Aue gezeigt, dass er diese Variante gut spielen kann.

Die Aufstellung gegen Aue ab der 72. Minute (Wyscout)

Variante 3: Koby als einziger Stürmer

In dieser Variante ist es fast egal, in welcher Formation das Mittelfeld aufläuft. Mit Koby als einziger Spitze müsste Eintracht jedenfalls auf die langen Bälle verzichten. Dies wäre für die Mentalität nicht mal so verkehrt, denn die Statistik zeigt eindeutig, je mehr „Angst“ Eintracht im Spiel hat, desto mehr lange Bälle spielen sie. Dass lange Bälle bei Meyer dazu gehören, ist ok. Aber wenn jeder vierte oder fünfte Ball mit wenig Erfolg lang gespielt wird, ist dies zu viel. Die Gegner rechnen schon damit, dass vorne ein großer Spieler spielen wird. Hier könnte man für eine Überraschung sorgen und stattdessen Kobylanski aufstellen. Er kann das Spiel vorne lenken und befreit zeigen, was er offensiv drauf hat. In dieser Variante könnte er auch defensiv gut gegen den Ball arbeiten und die Truppe von vorne führen. Auch Weitschüsse wären eine gute Waffe um den Gegner zu überraschen.

Eine kurze Zeit spielte Koby als einziger Stürmer beim 0:0 zu Hause gegen Kiel (Wyscout)

Fazit

Sollte Daniel Meyer endlich Mut zeigen und Kobylanski einsetzen, wird dieses sich meiner Meinung nach lohnen. Dazu müssen aber auch andere Impulse kommen – am besten mit einem System- oder Positionswechsel. Wir sollten Mutig nach vorne spielen und Kreativ sein. Kampf und defensive Stabilität sollten hierbei die Selbstverständlichkeit sein.

Also, auf geht’s Eintracht! Kämpfen und Siegen!

Quellen: BZ, Wyscout, Soccerment

Mode: Push! Eintracht muss am Drücker bleiben!

Moin Löwen!

Die Formel 1 – Fans wissen es. Wenn der Fahrer erstmal im „Push-Mode“ ist, dann geht es richtig ab. Genau das hatte ich eigentlich auch gegen Paderborn erwartet. Pushen, sich dagegen stemmen und am Drücker sein! In der defensive taten es die Löwen auch, doch in der offensive passierte leider viel zu wenig. Nur vier Torschüsse und, wie schon gegen St. Pauli, kein einziger Schuss aufs Tor. Am Ende war es ein glücklicher Punkt, den wir gerne mitnehmen.

Unsere Aufstellung gegen Paderborn. Wie eine 4-2-3-1 -Grundformation (Wyscout)

So wie Pauli, spielte auch Paderborn mit enormer Kraft in den Umschaltphasen und mit einer Raute im Mittelfeld. Doch dieses Mal stellte Daniel Meyer seine Mannschaft nicht auf eine Dreierkette um, setzte weiterhin auf das 4-2-3-1 -System und die selbe Startelf wie schon im Spiel gegen Osnabrück. Auf der Pressekonferenz musste er aber zugeben, dass Eintracht keinen guten Tag hatte und im Spiel keinen Zugriff bekommen hat. Weil Paderborn in einer Mittelfeld- Raute spielte, hatte sie im Mittelfeld eine Überzahl. Laut Meyer hätte Eintracht diese Raute mit „guten Verschiebebewegungen“ ausgleichen können, doch hier fehlte der Mut dies zu tun. Stattdessen suchte man den freien Mann, was zu Passivität und Drucklosigkeit führte.

Paderborn mit einer Mittelfeldraute (Wyscout)

Dieses spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Nur 7 von 10 Pässen kamen an. Besonders bei den Vorwärtspässen gab es Probleme. Statt aus der Abwehr herauszuspielen, setzten die Löwen auf lange Bälle. In den letzten Spielen war das nicht mehr so oft zu sehen, doch gegen Paderborn wurde jeder 5. Pass lang gespielt. Das nötige Tempo fehlte auch. Eintracht konnte ihre Schnelligkeit im Umschaltspiel überhaupt nicht zur Entfaltung bringen. Das zeigt auch, dass ausgerechnet Brian Behrendt mit 32 km/h unser schnellster Spieler war, wobei die Teamlaufleistung und die Anzahl der Sprints in Ordnung war. Man hatte jedoch das Gefühl, dass die Braunschweiger eher mit oder hinterher laufen, als dass sie das Tempo vorgeben. So war es auch mit dem Spieltempo (Anzahl der Team-Pässe pro Minute im purem Ballbesitz), dass mit 13,85 deutlich unter dem Saisondurchschnitt 15,61 lag. Die meisten Zweikämpfe gingen an die Paderborner.

Zu viele lange Bälle (Wyscout)

Die Löwen hatten auch Probleme im Defensivverhalten und ließen teilweise zu große Lücken für das Umschaltspiel von Paderborn, was laut Meyer dazu führte, dass er in der Halbzeitpause etwas „lauter wurde“. Der Trainer hätte es gerne gesehen, dass die Eintracht sich in der Defensive noch mehr zurück zieht, um in der Defensive kompakter zu stehen. So konnte man sich jetzt aus der Paderborner Pressingmaschine kaum befreien und auch den Gegner zu einem Ballverlust locken um selbst zu kontern. Besonders besorgniserregend waren dabei die Defensivduelle, wo die Löwen nur knappe 51 % gewannen bei einem Saisondurchschnitt von 61 %.

Defensivduelle: Ben Balla machte ein ordentliches Spiel. Behrendt wird bitter fehlen (Wyscout)

Was nun gegen Fürth?

Gegen die Greuther Fürth ist auch ein sehr schwieriges Spiel zu erwarten. Die Mannschaft ist in ihren intensiven Läufen fast genauso im „Push-Mode“ wie Paderborn es auch war. Sie ziehen sich im Pressing je nach Spiel etwas mehr zurück, doch weil der BTSV mit hoch pressenden Mannschaften Probleme hat und Fürth zu Hause spielt und um den Aufstieg kämpft, ist es zu erwarten, dass sie uns in den größten Teilen des Spieles hart unter Druck setzen werden. Dazu kommt, dass sie auch öfter schon in dieser Saison im 4-4-2 -System mit einer Mittelfeldraute gespielt haben und jetzt wissen, dass Eintracht damit Probleme hat, ist es zu erwarten, dass sie auch mit einer Raute gegen uns am Dienstag spielen werden.

Leider wird uns Brian Behrendt fehlen, denn er musste im Spiel gegen Paderborn verletzt ausgewechselt werden, mit Verdacht auf Muskelfaserriss. Bitter! Ich würde stattdessen die Abwehr, wie schon gegen St. Pauli, umstellen und alles dabei auf eine Karte setzen. Oumar Diakhite würde ich, wegen seiner akuten Gefahr eine 5. Gelbe Karte zu kassieren, schonen. Ich denke die Eintracht wird sich deutlich defensiver und kompakter präsentieren und auf Umschaltmöglichkeiten lauern und versuchen mit Standards für Gefährlichkeit zu sorgen.

Die Löwen müssen weiterhin pushen! Bild: Robin Burek

Fazit

Am Ende war es das erwartete intensive Spiel, was sich die Löwen selbst noch ein wenig schwerer machten. Mit 0,2 – 1,2 erwartete Tore (xG) und 0,4 – 1,8 Non-Shot erwarteten Toren (FiveThirtyEight) geht die Punkteteilung etwas glücklich in Ordnung. Gegen Fürth hat man nichts zu verlieren und sollte defensiv alles raushauen um die Null so lange wie es geht zu halten. Auf keinen Fall sollte man wie gegen St. Pauli früh in Rückstand geraten. Die entscheidenden Spieler sollte man für das wichtige Heimspiel gegen Erzgebirge Aue schonen.

Quellen: Wyscout, FiveThirtyEight, Bundesliga, Kicker, Eintracht-PK, Whoscored

Tore für die Seele und Statistiken für den Kopf!

Mit einem Dankeschön an CreateFootball!

Moin Löwen!

Es ist schön mal recht zu behalten.

Bild: Robin Burek

In meinem Vorbericht wünschte ich mir Suleiman Abdullahi und Martin Kobylanski auf dem Platz zu sehen. Es hat sich schon gegen Union Berlin und auch im Spiel gegen St. Pauli abgezeichnet, dass beide gut in Form sind. Der VfL Osnabrück war, wie erwartet, ein wenig leichterer Gegner als Pauli und hat auch mit einer 3/5er -Kette tief verteidigt. Eintracht hat wieder mit einer Viererkette gespielt und ist zu der erfolgreichen 4-2-3-1 -Formation zurückkehrt, wobei es eher ein 4-3-3 war, denn Felix Kroos interpretierte seine Rolle etwas defensiver als sonst (Achter) und beide, Manni und Koby, agierten als Außenstürmer. In der Verteidigung ist Nico Klaß kurzfristig ausgefallen, sodass Lasse Schlüter als Linksverteidiger spielte. Ansonsten war die Abwehrkette mit Behrendt, Diakhite und Wiebe in alter Formation. Im Mittelfeld spielten auf der Doppelsechs Ben Balla und Wydra. Proschwitz war wie immer unser Zielspieler.

Die Aufstellung von Eintracht (Wyscout)
Die Aufstellung von Osnabrück (Wyscout)

On Fire!

Eintracht kam mit dem niedrigem Pressing von Osnabrück gut zurecht und setzte immer wieder tödliche Pässe in die Rückräume. Ende der ersten Halbzeit hat der VfL unser Aufbauspiel gut verteidigt und hatte somit auch eine kleine Druckphase. Im Mittelfeld haben sie sich teilweise aber nicht gut orientiert. Zum Beispiel in einer Szene aus der 12. Minute zieht Nick Proschwitz gleich vier (!) Gegenspieler auf sich und kann den Ball mit einem Hackentrick an Manni weiterleiten.

Überhaupt fand ich, dass die Mischung im Angriffsspiel diesmal gut stimmte und im Defensivspiel die nötige Stabilität wieder da war. Eintracht hatte eine Top Chancenverwertung mit fünf Torschüssen und und vier Toren. Bei einer Torwahrscheinlichkeit von 1,06 (ohne Elfmeter) zeigt es, wie effizient Eintracht war. Andererseits hat Eintracht auch nur 0,35 erwartete Tore zugelassen. Auch unser Flankenspiel zeigte wieder eine aufsteigende Form (auch im Vorbericht zu lesen). Hier hatten wir eine sehr gute Leistung als fast jede zweite Flanke ankam. Übrigens, eine Topleistung von Lasse Schlüter mit 3 von 5 ankommenden Flanken und einem Assist! Durch Kobylanski waren auch die Standardsituationen wieder gefährlicher. Ein Tor, mit etwas Glück und eine sehr gute Chance von Oumar Diakhite mit einer Torwahrscheinlichkeit von 35 %.

Eintracht war sehr effizient (Wyscout)

Es waren auch diese kreativen und durchdringenden Pässe, die uns gefehlt haben, die Verteidigungslinien des Gegners zu durchbrechen, um einen signifikanten Vorteil im Angriff zu erzielen. Was Eintracht diesmal auch gefährlicher machte, waren die Intelligente Pässe, von denen 5 von 10 angekommen sind. Es ist eine Saisonbestleistung. Bei 1-2 Pässe haben nur Zentimeter gefehlt, sonst wäre es wieder gefährlich geworden.

Die Intelligenten Pässe (Wyscout)

Prognose für die Restsaison

Wir sind mit schwierigen Voraussetzungen in die Liga gestartet. Die Saison 2020/21 wurde mit dem neuen Trainer Daniel Meyer begonnen, mit der Erwartung, dass es eine schwierige Saison wird, in der es gilt, den Abstieg zu vermeiden. Es war zu erwarten, dass es schwer wird, sich in der Liga zu stabilisieren. Ich denke jedoch, dass viele Fans am Ende dann doch überrascht davon waren, wie unterlegen wir in manchen Spielen waren. Die Kritik am Trainer wurde schnell laut, teilweise auch zurecht.

Daniel Meyer hat von der ein Punkt pro Spiel -Regel oft gesprochen. Bisher haben sie es geschafft, 29 Punkten aus 28 Spielen zu ergattern. Laut den erwarteten Punkten, berechnet nach den erwarteten Toren, haben sie 30,7. Alles Leistungsgerecht also. Die Chance den Klassenerhalt zu schaffen, liegt laut FiveThirtyEight jetzt schon bei 72 %. Jetzt wo auch das Offensivspiel der Löwen besser aussieht, kann der Klassenerhalt wirklich erstmals ein realistisches Ziel sein. Dennoch müssen wir unseren Kurs beibehalten, denn wie die Zahlen aus der Partie gegen Osnabrück zeigen, sind die Partien immer noch sehr eng. Außerdem kann uns die Pandemie noch immer die Saison versauen.

Also, Maske tragen und Eintracht denken!

Quellen: Wyscout und CreateFootball