Moin Löwen-Fans,

wir bei der Blau-Gelben Datenwelt liefern euch regelmäßig die Eintracht-DNA zu jedem Spiel. Für einen eigenen Beitrag sind diese kurzen Analysen aber nicht geeignet, deswegen präsentieren wir diese nur auf Twitter und im Gegengerade -Podcast. Wir haben uns aber überlegt, dass man aus diesen Analysen auch einen Monatsbericht erstellen könnte. Hier ist ein ersten Versuch dazu.

Die Eintracht-DNA im Kern und ihre Gewichtungen.

Teamarbeit

Eintracht steigerte sich in puncto Teamarbeit bisher deutlich. Waren noch in den Spielen gegen den 1. FC Kaiserslautern und Viktoria Berlin die Gegner in diesem Bereich besser, konnte Eintracht schon gegen den HSV zeigen, dass man sich hier steigern kann. Aus Sicht der Teamarbeit lieferte Eintracht gegen den FSV Zwickau das beste Spiel ab. Da arbeitete besonders Eintracht gut gegen den Ball, lief augenscheinlich viel und hatte mit 85 % die beste Passquote der Saison. In den späteren Partien gab es dagegen Verbesserungspotenzial im Passspiel und in der Ballkontrolle.

Note: 3.

Kampf

In dieser Kategorie hatte Eintracht am Anfang Probleme, da die meisten Zweikämpfe und Kopfballduelle vom Gegner gewonnen wurden. In vielen Partien konnten wir sehr viel Kampf beobachten, es wurden jedoch zu wenig Duelle gewonnen. In den letzten Spielen konnte Eintracht sich hier aber steigern. Im Spiel gegen Zwickau klärte Eintracht viele Bälle und überhaupt zeigten die etwas unglücklichen Verletzungen, dass man kämpfte und Nehmerqualitäten hatte. Gegen Verl gab es dann kämpferisch die beste Leistung der bisherigen Saison und man war in den Zweikämpfen und Kopfballduellen klar besser. Gegen 1860 München überzeugte unser Team in der Luft und bei den Ballklärungen.

In dieser Kategorie konnten sich die Löwen steigern.

Note: 3.

Raubtier

Unser, im Verhältnis zu den Ligakonkurrenten, schwacher Sturm hatte in der Kategorie Raubtier oft Probleme. Am Anfang der Saison hatte Eintracht sehr wenig Anteil am Spiel und man kam nicht gefährlich zum Abschluss. Gegen den HSV konnte Eintracht gut umschalten und sich auch mal vorne festbeißen. Zeugnis davon sind die vielen Ballberührungen im Strafraum. Später wurde unser Spieltempo zu unserer Stärke. Oft war man bei den Abschlüssen aber etwas zu schlampig, wie Michael Schiele es treffend formulierte. Die beste Saisonleistung zeigte man gegen Verl.

Das größte Probleme bleiben die wenigen Strafraumszenen und die Frage, wie wir zum Abschluss kommen wollen, wenn wir unser Tempospiel nicht nutzen können.

Note: 3

Zauber

Viktoria Berlin machte uns vor, wie ein Spiel mit vielen intelligenten Pässen aussieht. Hier hat die Eintracht am meisten zuzulegen. In Schlüsselpässen sind wir fast Ligaschlusslicht. Unser Torwartspiel ist mit Jasi eins der besten in der Liga. Mit Multhaup und Peña Zauner haben wir gute Dribbler im Team, doch da muss noch mehr kommen. Die beste Saisonleistung sahen wir in dieser Kategorie bisher gegen Zwickau.

Note: 4

Bild: Robin Burek

Fazit

Am Ende gibt es hier die Gesamtnote 3. Eine durchaus gerechte Note, denn Eintracht zeigte in der einen oder anderen Kategorie noch keine Topleistung. Aber auch keine schlechte Note, was uns Mut machen sollte. Unsere Analysen basieren auf Daten, damit wir uns nicht von Ergebnissen, die in die eine oder andere Richtung gehen, blenden lassen. Wir sind gespannt wie es weiter geht.

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